Sanierungspflichten: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verstehen
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Sanierungspflichten: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verstehen

Kaufen Sie ein älteres Haus? Vorsicht. Die neuen Energiegesetze könnten Sie zwingen, innerhalb von 2 Jahren nach Kauf die Heizung zu tauschen oder das Dach zu dämmen.

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InvestBud Team

Investment Analysts

5 Min. Lesedauer

Das 'Heizungsgesetz' und das GEG (Gebäudeenergiegesetz) haben die Spielregeln für Immobilienkäufer in Deutschland verändert. Wenn Sie ein Haus kaufen, das vor 2002 gebaut wurde, achten Sie genau auf den Energieausweis. Ein günstiger Kaufpreis kann zur Kostenfalle werden, wenn gesetzlich vorgeschriebene Sanierungen anstehen.

1. Austauschpflichten bei Eigentümerwechsel

Als neuer Eigentümer haben Sie in der Regel eine Frist von 2 Jahren, um bestimmte Standards zu erfüllen. Dazu gehört oft der Austausch von Standard-Öl- oder Gaskesseln, die älter als 30 Jahre sind. Zudem müssen ungedämmte Warmwasserrohre in unbeheizten Räumen und die oberste Geschossdecke (falls zugänglich) oft gedämmt werden.

2. Förderungen (BAFA und KfW)

Die gute Nachricht ist, dass der deutsche Staat massive Förderungen anbietet. Wenn Sie auf eine Wärmepumpe umsteigen oder sich an ein Fernwärmenetz anschließen, können Sie über KfW-Zuschüsse bis zu 70 % der Kosten erstattet bekommen. Beantragen Sie diese Förderungen immer, BEVOR Sie einen Vertrag mit einem Handwerker unterschreiben.

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