Der Immobilienkaufvertrag: Was Sie wissen müssen
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Der Immobilienkaufvertrag: Was Sie wissen müssen

Der Kaufvertrag ist ein komplexes Dokument. Wir erklären die 'Auflassungsvormerkung' und warum der Notar den ganzen Vertrag vorliest.

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InvestBud Team

Investment Analysts

5 Min. Lesedauer

Die Unterzeichnung des Kaufvertrags ist der Punkt ohne Wiederkehr. In Deutschland muss dies in Anwesenheit eines Notars geschehen. Gesetzlich ist der Notar verpflichtet, den gesamten Vertrag beiden Parteien laut vorzulesen, um sicherzustellen, dass jede Klausel verstanden wird. Dieser Termin kann eine Stunde oder länger dauern.

1. Die Auflassungsvormerkung

Dies ist ein einzigartiges deutsches Konzept und entscheidend für Ihren Schutz. Nach der Unterzeichnung trägt der Notar eine 'Auflassungsvormerkung' im Grundbuch ein. Dies hindert den Verkäufer daran, die Immobilie an jemand anderen zu verkaufen oder neue Kredite darauf aufzunehmen, während die Übertragung bearbeitet wird. Sie sollten den Kaufpreis erst überweisen, wenn der Notar diese Vormerkung bestätigt hat.

2. Zahlung und Übergabe

Der Vertrag legt ein Fälligkeitsdatum für die Zahlung fest. Normalerweise zahlen Sie den Kaufpreis direkt an den Verkäufer (nicht an den Notar), sobald der Notar grünes Licht gibt. Erst nach Zahlungseingang erhalten Sie die Schlüssel. Dies geschieht strikt 'Zug-um-Zug'.

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