Die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf verstehen
Analyse

Die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf verstehen

Der Listenpreis ist nie der Endpreis. In Deutschland müssen Sie zusätzlich 10-15 % für Kaufnebenkosten einplanen. Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung.

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InvestBud Team

Investment Analysts

5 Min. Lesedauer

Einer der größten Fehler, den ausländische Käufer in Deutschland machen, ist die ausschließliche Konzentration auf den Immobilienpreis. Die zusätzlichen Kaufnebenkosten sind erheblich und können in der Regel nicht von der Bank finanziert werden; sie müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

1. Grunderwerbsteuer

Dies ist der größte Teil der Zusatzkosten. Der Satz hängt vollständig vom Bundesland ab, in dem sich die Immobilie befindet. In Bayern liegt er beispielsweise bei 3,5 %, während er in Berlin, Hessen und NRW bei 6,0 % oder 6,5 % liegt.

2. Maklerprovision

Früher zahlten Käufer oft die volle Maklergebühr. Ein Ende 2020 eingeführtes Gesetz schreibt jedoch vor, dass der Verkäufer bei Wohnimmobilien mindestens die Hälfte der Provision zahlen muss. In der Regel beträgt die Gesamtprovision ca. 7,14 % (inkl. MwSt.), was bedeutet, dass Sie ca. 3,57 % zahlen.

3. Notar und Grundbuch

Sie sollten grob 2,0 % des Kaufpreises für den Notar und die Eintragung ins Grundbuch einplanen. Diese Gebühren sind gesetzlich festgelegt und basieren auf dem Immobilienwert.

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InvestBud Team

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