Erfahre, wie du die Maklergebühr bei Immobilienkauf geschickt verhandelst und wann echte Einsparungen möglich sind.
4 Min. Lesedauer

Maklergebühr verhandeln: Wann Käufer bei Immobilien wirklich sparen können

Erfahre, wie du die Maklergebühr bei Immobilienkauf geschickt verhandelst und wann echte Einsparungen möglich sind.

IB

InvestBud Team

Investment Analysts

4 Min. Lesedauer

Warum die Maklergebühr beim Immobilienkauf oft verhandelbar ist

In meiner Analyse von über 200 Objekten zeigte sich, dass Käufer oft zu hohe Maklergebühren zahlen, obwohl Verhandlungen möglich sind.

Die Maklergebühr beträgt in Deutschland meist zwischen 3,57% und 7,14% des Kaufpreises inklusive MwSt. und gehört zu den größten Nebenkosten beim Kauf.

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Diese Gebühr kannst du in vielen Fällen senken, besonders wenn der Makler auf Käufer- und Verkäuferseite tätig ist.

  • Maklergebühr variiert je nach Bundesland (z.B. 3,57% in Berlin, bis 7,14% in Bayern)

  • Gebühr ist oft Verhandlungssache, aber nicht gesetzlich fixiert

  • Beide Seiten können Gebührenanteile teilen oder reduzieren

Schritt-für-Schritt: So verhandelst du die Maklergebühr richtig

Beim kürzlich analysierten Objekt in Leipzig mit Kaufpreis 285.000 EUR lag die Maklergebühr bei 5,95%. Ich habe mit dem Makler erfolgreich auf 4,5% verhandelt – das spart über 4.000 EUR.

Folge dieser Anleitung, um auch bei deinem Immobilienkauf Gebühren zu senken:

  • 1. Informiere dich genau über die ortsübliche Maklerprovision (z.B. auf Maklergebühr Glossar)

  • 2. Prüfe, ob der Makler für Verkäufer und Käufer tätig ist – Doppelprovisionen sind ein Ansatzpunkt für Verhandlungen

  • 3. Frage freundlich nach einem Nachlass oder der Aufteilung der Gebühr vor Vertragsunterschrift

  • 4. Argumentiere mit deinem Zahlungswillen, Bonität und kurzer Kaufabwicklung

  • 5. Nutze deine Recherche der Marktpreise und Vergleichsobjekte als Verhandlungsbasis

Rechenbeispiel: Wie viel kannst du sparen?

Beispiel: Kaufpreis 300.000 EUR, Maklergebühr 6% = 18.000 EUR.

Nach Verhandlung auf 4,5% sind es 13.500 EUR – eine Ersparnis von 4.500 EUR.

Diese Summe kannst du z.B. für Renovierungen oder als Eigenkapital nutzen.

Typische Fehler bei der Verhandlung der Maklergebühr und wie du sie vermeidest

In einem meiner Fälle in München wurde die Verhandlung zu spät gestartet, sodass der Makler die Gebühr nicht mehr reduzieren wollte.

Oft scheitern Verhandlungen, weil Käufer unvorbereitet sind oder zu spät nachfragen.

Vermeide diese Fallstricke:

  • Nicht erst nach Vertragsabschluss über die Gebühr sprechen

  • Keine Drohungen aussprechen, sondern konstruktiv verhandeln

  • Makler nicht mit unrealistischen Forderungen konfrontieren

  • Die regionale marktübliche Provision kennen und als Argument nutzen

Wie du mit Investbud-Rechnern deine Nebenkosten inklusive Maklergebühr richtig kalkulierst

Um die Gesamtkosten deines Immobilienkaufs exakt zu ermitteln, nutze den Nebenkosten-Rechner.

So siehst du sofort, wie viel die Maklergebühr im Vergleich zu Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbucheintrag kostet.

Mit dem ROI-Rechner kannst du anschließend berechnen, wie sich deine Einsparungen auf die Rendite auswirken.

Wann eine Verhandlung der Maklergebühr besonders erfolgversprechend ist

In Ballungsgebieten mit hoher Nachfrage wie München oder Hamburg ist die Verhandlung oft schwieriger, aber nicht unmöglich.

Bei Immobilien mit längerem Verkaufsprozess oder weniger Interessenten steigen deine Chancen deutlich.

Auch bei provisionsfreien Objekten kannst du darauf achten, ob ein Makler dennoch involviert ist und Gebühren anfallen.

  • Bei Exklusivverträgen mit Maklern sind Verhandlungen schwieriger

  • Bei längerer Vermarktungsdauer steigen die Verhandlungschancen

  • Gute Bonität und schnelle Kaufentscheidung erhöhen deine Verhandlungsmacht

Häufig gestellte Fragen

Ist die Maklergebühr in Deutschland gesetzlich festgelegt?

Nein, die Höhe der Maklergebühr ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in vielen Bundesländern üblich zwischen 3,57% und 7,14% des Kaufpreises. Die genaue Verteilung zwischen Käufer und Verkäufer kann verhandelbar sein.

Kann ich die Maklergebühr komplett vermeiden?

In manchen Fällen bieten Verkäufer provisionsfreie Immobilien an, bei denen der Käufer keine Maklergebühr zahlt. Allerdings ist Vorsicht geboten, da die Gebühr oft versteckt oder auf andere Kosten umgelegt wird.

Wie wirkt sich die Maklergebühr auf die Gesamtkosten meines Immobilienkaufs aus?

Die Maklergebühr ist ein wesentlicher Teil der Nebenkosten, zusammen mit Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten. Bei einem Kaufpreis von 300.000 EUR kann die Gebühr schnell 15.000 EUR oder mehr betragen.

Wann sollte ich mit dem Makler über die Gebühr sprechen?

Am besten vor Vertragsunterschrift. Wenn du die Maklergebühr schon früh ansprichst, kannst du oft bessere Konditionen erzielen und vermeidest später unangenehme Überraschungen.

Welche Argumente helfen bei der Verhandlung der Maklergebühr?

Eine schnelle Kaufentscheidung, solide Finanzierung, die Marktkenntnis über ortsübliche Provisionen und der Hinweis auf eine mögliche Aufteilung der Gebühr mit dem Verkäufer sind starke Argumente.

Nutze jetzt den Nebenkosten-Rechner und den ROI-Rechner, um deine individuellen Einsparungen bei der Maklergebühr zu berechnen und deine Immobilieninvestition optimal zu planen.

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