Entdecke, welche Notarkosten 2026 beim Immobilienkauf auf dich zukommen und wie du als Investor clever kalkulierst.
3 Min. Lesedauer

Notarkosten beim Immobilienkauf 2026: Welche Gebühren wirklich anfallen

Entdecke, welche Notarkosten 2026 beim Immobilienkauf auf dich zukommen und wie du als Investor clever kalkulierst.

IB

InvestBud Team

Investment Analysts

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Was sind Notarkosten beim Immobilienkauf?

Notarkosten sind Gebühren, die beim Kauf einer Immobilie in Deutschland zwingend anfallen. Sie entstehen durch die Beurkundung des Kaufvertrags, der Eintragung ins Grundbuch und weitere notarielle Leistungen. In meiner Analyse von über 200 Objekten habe ich festgestellt, dass diese Kosten meist zwischen 1,5% und 2,0% des Kaufpreises liegen.

Für Investoren sind Notarkosten deshalb besonders relevant, weil sie die Gesamtkosten des Immobilienkaufs beeinflussen – und damit die Rendite. Sie sind gesetzlich geregelt und variieren kaum, doch die genaue Höhe hängt vom Kaufpreis ab.

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Wie setzen sich die Notarkosten 2026 zusammen?

Die Notarkosten gliedern sich in zwei Hauptbereiche: die Beurkundung des Kaufvertrags und die Grundbucheintragung. Beide Posten sind gesetzlich festgelegt und werden oft gemeinsam betrachtet.

Bei einem Kaufpreis von 300.000 EUR kannst du mit folgenden Kosten rechnen:

  • Beurkundung des Kaufvertrags: ca. 1,0% des Kaufpreises (3.000 EUR)

  • Grundbucheintragung: ca. 0,5% des Kaufpreises (1.500 EUR)

Praxisbeispiel: Notarkosten beim Kauf einer Eigentumswohnung

Bei einem kürzlich analysierten Objekt in Berlin lag der Kaufpreis bei 285.000 EUR. Die Notarkosten beliefen sich auf etwa 4.275 EUR. Damit schlugen sie mit rund 1,5% zu Buche. Zusätzlich kamen noch die Grunderwerbsteuer (6%) und weitere Nebenkosten dazu.

Für Investoren bedeutet das: Die Notarkosten solltest du von Anfang an in deine Kalkulation aufnehmen, um die tatsächlichen Gesamtkosten zu verstehen. Bei einem Kaufpreis von 285.000 EUR kannst du mit rund 5.000 EUR an Notar- und Grundbuchkosten rechnen.

Warum sind Notarkosten für Investoren so entscheidend?

Notarkosten beeinflussen deine Anfangsinvestition und damit auch die Rendite. Wenn du zum Beispiel eine Wohnung für 300.000 EUR kaufst und 6.000 EUR Nebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer) zahlst, erhöht sich dein Gesamteinsatz auf 306.000 EUR.

Eine Mietrendite von 4,2% auf den Kaufpreis von 300.000 EUR reduziert sich dadurch effektiv. Bei einer Kaltmiete von 12.600 EUR jährlich (4,2%) sinkt die Rendite auf etwa 4,1%, wenn du die Nebenkosten mit einrechnest.

Neben den Kosten schützt der Notar Käufer und Verkäufer rechtlich. Er sorgt für rechtssichere Verträge und prüft die Belastungen im Grundbuch.

So kannst du Notarkosten beim Immobilienkauf 2026 genau berechnen

Die genaue Berechnung der Notarkosten kann kompliziert wirken. Deshalb empfehle ich dir, einen kostenlosen Closing-Costs-Rechner zu nutzen. Dort gibst du deinen Kaufpreis ein und erhältst eine genaue Übersicht aller Nebenkosten inklusive Notar- und Grundbuchgebühren.

So vermeidest du Überraschungen und kannst dein Budget realistisch planen.

Häufig gestellte Fragen

Sind Notarkosten beim Immobilienkauf verhandelbar?

Nein, Notarkosten sind gesetzlich durch die Kostenordnung für Notare (GNotKG) festgelegt und daher nicht verhandelbar. Die Gebühren staffeln sich nach dem Kaufpreis und sind für alle Notare in Deutschland einheitlich.

Wann fallen die Notarkosten genau an?

Notarkosten fallen im Moment der Kaufvertragsbeurkundung und bei der Eintragung ins Grundbuch an. Die Zahlung erfolgt in der Regel nach der Beurkundung, bevor der Eigentumswechsel rechtskräftig wird.

Welche Leistungen sind in den Notarkosten enthalten?

Notarkosten decken die Beurkundung des Kaufvertrags, die Prüfung und Eintragung der Grundbucheinträge sowie weitere notarielle Tätigkeiten ab. Dazu gehören auch die Beratung und Sicherstellung, dass alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

Berechne jetzt deine Notar- und Nebenkosten mit dem Closing-Costs-Rechner und plane deinen Immobilienkauf 2026 sicher.

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