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Budgetrechner Immobilienkauf

Wie viel Immobilie können Sie sich leisten? Berechnen Sie maximalen Kaufpreis und Darlehen aus Einkommen, Eigenkapital und Kaufnebenkosten Ihres Bundeslands.

Redaktionell geprüft

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Ergebnisse

Maximale Monatsrate€1.075
Maximales Darlehen€234.545
Kaufnebenkosten€30.545
Maximaler Kaufpreis€264.001
Gesamtbudget (Darlehen + Eigenkapital)€294.545

Bevor die Objektsuche beginnt, sollte das Budget stehen: Wie viel Immobilie ist mit dem eigenen Einkommen und Eigenkapital realistisch finanzierbar? Unser Budgetrechner leitet aus der tragbaren Monatsrate das maximale Darlehen ab, zieht die Kaufnebenkosten Ihres Bundeslands ab und zeigt den maximalen Kaufpreis — die Zahl, mit der Sie gezielt suchen können.

So nutzen Sie diesen Rechner

Der Rechner arbeitet in drei Schritten: tragbare Rate, maximales Darlehen, maximaler Kaufpreis.

  1. Schritt 1: Geben Sie Ihr monatliches Haushaltsnettoeinkommen und bestehende Verpflichtungen (z. B. andere Kredite, Unterhalt) ein.
  2. Schritt 2: Legen Sie fest, welcher Anteil des Einkommens maximal in die Rate fließen soll — Banken rechnen meist mit 35 bis 40 %.
  3. Schritt 3: Tragen Sie Eigenkapital, Sollzins und anfängliche Tilgung ein.
  4. Schritt 4: Wählen Sie Ihr Bundesland und ob eine Maklerprovision anfällt — beides bestimmt die Kaufnebenkosten, die vom Budget abgehen.

Ergebnisse verstehen

Vom Einkommen zum Kaufpreis in nachvollziehbaren Schritten:

  • Maximale Monatsrate: Ihr Einkommensanteil für die Finanzierung abzüglich bestehender Verpflichtungen.
  • Maximales Darlehen: Die Rate hochgerechnet über die Annuitätenformel aus Sollzins plus Tilgung.
  • Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer Ihres Bundeslands plus Notar, Grundbuch und ggf. Makler — sie werden aus dem Budget bezahlt, schaffen aber keinen Gegenwert.
  • Maximaler Kaufpreis: Darlehen plus Eigenkapital, bereinigt um die Kaufnebenkosten — die realistische Obergrenze für Ihre Objektsuche.

Warum eine konservative Budgetplanung entscheidend ist

Die größte Gefahr bei der Immobilienfinanzierung ist ein zu knapp kalkuliertes Budget. Wer die Rate am oberen Limit ansetzt, hat keinen Puffer für Zinsanstiege bei der Anschlussfinanzierung, Instandhaltung, Nebenkostennachzahlungen oder Einkommensausfälle. Als Faustregel sollte die Rate auch nach einem Zinsanstieg von zwei Prozentpunkten noch tragbar sein. Ebenfalls oft unterschätzt: Die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 12 % des Kaufpreises sind verlorene Kosten, die idealerweise vollständig aus Eigenkapital gedeckt werden — Banken finanzieren sie ungern mit und verlangen dafür deutliche Zinsaufschläge. Für Kapitalanleger gilt zusätzlich: Die Mieteinnahmen können die tragbare Rate erhöhen, werden von Banken aber nur anteilig (üblich sind 70 bis 80 %) angerechnet.

Tipps

  • Decken Sie mindestens die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital — Finanzierungen über 100 % des Kaufpreises sind teuer und werden nur selten vergeben.
  • Rechnen Sie die Rate mit einem Stresstest: Bleibt sie auch bei zwei Prozentpunkten mehr Zins in der Anschlussfinanzierung tragbar?
  • Neben der Rate fallen laufende Kosten an: Hausgeld, Instandhaltungsrücklage und Grundsteuer gehören zusätzlich ins Monatsbudget.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Prozent des Einkommens darf die Kreditrate ausmachen?

Als Faustregel gelten maximal 35 bis 40 % des Haushaltsnettoeinkommens für die Finanzierungsrate. Banken prüfen zusätzlich die vollständige Haushaltsrechnung inklusive Lebenshaltungskosten und bestehender Verpflichtungen.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für den Immobilienkauf?

Mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 12 % des Kaufpreises sollten aus Eigenkapital kommen. Komfortabler sind 20 bis 30 % inklusive Nebenkosten — das senkt den Zinssatz und die monatliche Belastung deutlich.

Warum hängt mein Budget vom Bundesland ab?

Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (z. B. NRW, Brandenburg, Schleswig-Holstein). Bei gleichem Gesamtbudget bleibt in Bundesländern mit hoher Grunderwerbsteuer weniger für den reinen Kaufpreis übrig.

Zählen Mieteinnahmen zum Einkommen?

Ja, bei vermieteten Objekten rechnen Banken die Mieteinnahmen an — allerdings nur anteilig, üblich sind 70 bis 80 % der Nettokaltmiete, um Leerstand und Bewirtschaftungskosten abzubilden.

Diese Berechnungen dienen nur zu Informationszwecken. Konsultieren Sie einen Fachmann für Finanzberatung.