Immobilienverkauf: Die Spekulationssteuer verstehen
Analyse

Immobilienverkauf: Die Spekulationssteuer verstehen

Planen Sie einen Verkauf mit Gewinn? Vorsicht. Wenn Sie zu früh verkaufen, kassiert der Staat kräftig ab. Wir erklären die 10-Jahres-Frist und die Ausnahme für Eigennutzung.

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InvestBud Team

Investment Analysts

5 Min. Lesedauer

In Deutschland werden Immobilien als langfristige Anlage gesehen, nicht als schnelle 'Flip'-Möglichkeit. Wenn Sie eine Immobilie kurz nach dem Kauf mit Gewinn verkaufen, unterliegen Sie der Spekulationssteuer. Dies ist kein fester Satz, sondern wird zu Ihrem normalen Einkommen hinzugerechnet, was bedeutet, dass Sie mit Ihrem höchsten Grenzsteuersatz (bis zu 45 %) besteuert werden könnten.

1. Die 10-Jahres-Frist

Wenn die Immobilie an Dritte vermietet war, müssen Sie sie mindestens 10 Jahre ab dem Datum des Notarvertrags halten. Verkaufen Sie nach 9 Jahren und 11 Monaten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig. Verkaufen Sie nach 10 Jahren und 1 Tag, ist der Gewinn zu 100 % steuerfrei.

2. Ausnahme bei Eigennutzung

Es gibt eine wichtige Ausnahme: Wenn Sie im Jahr des Verkaufs und in den beiden vorangegangenen Jahren selbst in der Immobilie gewohnt haben, können Sie jederzeit steuerfrei verkaufen, auch wenn Sie sie noch keine 10 Jahre besitzen. Die behördliche Anmeldung ist hier entscheidend.

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