Steuer
Grunderwerbsteuer-Rechner
Berechnen Sie die Grunderwerbsteuer für jedes deutsche Bundesland basierend auf dem Kaufpreis.
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- Grunderwerbsteuer-Betrag
- €18.000
- Steuersatz
- 6%
Eine konkrete Immobilie durchrechnen
Mit Adresse, Fläche und Kaufpreis: Finanzierung, Steuern, Cashflow und Vergleichsmieten aus der Umgebung in einer Analyse.
Die Grunderwerbsteuer ist einer der größten Posten der Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb in Deutschland. Die Bundesländer legen den Steuersatz selbst fest, deshalb unterscheidet er sich je nach Region deutlich. Der Rechner ermittelt die Steuer für das gewählte Bundesland aus dem Kaufpreis.
So nutzen Sie diesen Rechner
Sie brauchen nur zwei Angaben: den Kaufpreis und das Bundesland.
- Schritt 1: Geben Sie den Kaufpreis der Immobilie in Euro ein.
- Schritt 2: Wählen Sie das Bundesland aus, in dem sich die Immobilie befindet.
- Schritt 3: Der Rechner zeigt sofort den Steuersatz und den fälligen Steuerbetrag.
Ergebnisse verstehen
Die Ergebnisse zeigen Ihnen auf einen Blick, welche finanzielle Belastung durch die Grunderwerbsteuer auf Sie zukommt. Hier eine Erklärung der einzelnen Werte:
- Steuersatz: Der Satz des gewählten Bundeslandes, der auf den Kaufpreis angewendet wird. Er liegt zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein).
- Grunderwerbsteuer-Betrag: Der absolute Eurobetrag, den Sie als Steuer an das Finanzamt zahlen müssen. Dieser ergibt sich aus Kaufpreis multipliziert mit dem Steuersatz.
Warum die Grunderwerbsteuer für Investoren wichtig ist
Die Grunderwerbsteuer ist einer der größten Posten der Kaufnebenkosten. Je nach Bundesland beträgt sie 3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises. Bei einer Immobilie für 300.000 Euro sind das zwischen 10.500 und 19.500 Euro. Für Kapitalanleger erhöht sie den Kapitaleinsatz, ohne den Wert der Immobilie zu steigern, und senkt damit die Rendite. Beim Vergleich von Standorten in verschiedenen Bundesländern kann der Steuersatz deshalb mitentscheiden: Zwischen Bayern (3,5 %) und Nordrhein-Westfalen (6,5 %) liegen 3 Prozentpunkte, bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro also 15.000 Euro. Planen Sie die Steuer von Anfang an in Ihre Finanzierung ein.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in den verschiedenen Bundesländern?
Die Sätze liegen zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein). 5,0 % gelten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen, 5,5 % in Bremen, Hamburg und Sachsen, 6,0 % in Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.
Kann man die Grunderwerbsteuer umgehen oder reduzieren?
Bei einem normalen Kauf fällt sie immer an. Steuerfrei sind aber unter anderem Erwerbe durch den Ehegatten oder Lebenspartner des Verkäufers und durch Verwandte in gerader Linie, etwa Kinder und Enkel (§ 3 Nr. 4 und 6 GrEStG). Für den Erwerb über Gesellschaftsanteile (Share Deals) gelten eigene Regeln, die eine steuerliche Beratung erfordern.
Ist die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzbar?
Ja, bei vermieteten Immobilien gehört die Grunderwerbsteuer zu den Anschaffungsnebenkosten. Der Teil, der auf das Gebäude entfällt, wird zusammen mit dem Gebäudeanteil des Kaufpreises über die AfA abgeschrieben. Der Teil für Grund und Boden ist nicht abschreibbar.
Diese Berechnungen dienen nur zu Informationszwecken. Konsultieren Sie einen Fachmann für Finanzberatung.