Bayern

Nürnberg

Nürnberg ist Bayerns zweitgrößte Stadt und bietet erschwinglichere Investitionsoptionen bei niedriger Grunderwerbsteuer.

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  • Redaktionell geprüft
Angebotspreis/m² (Median)
€3.840
Kaltmiete/m² (Median)
€14,63
Bruttomietrendite (Median)
4,6%
Platz 3 von 10 Großstädten
Grunderwerbsteuer
3,5%
in Bayern

Angebotspreise und -mieten aus Online-Inseraten für Wohnungen, Stand 4. November 2026. Keine notariellen Kaufpreise.

Nürnberg ist mit über 500.000 Einwohnern Bayerns zweitgrößte Stadt. Wie überall in Bayern beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 %, und Eigentumswohnungen kosten deutlich weniger als in München. Die Wirtschaft stützt sich auf Industrie, IT und Dienstleistungen, dazu kommen das Güterverkehrszentrum am Main-Donau-Kanal und die NürnbergMesse.

Immobilienmarkt im Überblick

Bayerns Grunderwerbsteuer von 3,5 % ist der niedrigste Satz in Deutschland. Die Kaufpreise liegen klar unter denen in München. Nürnberg hat einen überdurchschnittlich hohen Industrieanteil, vor allem Energie- und Elektrotechnik, Maschinenbau und Automatisierung, dazu Digitalwirtschaft und IT. Die NürnbergMesse macht die Stadt zum Messestandort. Siemens gehört zu den Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten in der Stadt, und in der Metropolregion sitzen viele mittelständische Firmen.

  • Bayerns Grunderwerbsteuer von 3,5 % ist die niedrigste in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen zahlen Sie 6,5 %, in Berlin 6,0 %
  • Die Kaufpreise liegen deutlich unter denen in München, sodass Sie mit dem gleichen Kapital eine größere oder eine zusätzliche Wohnung kaufen können
  • Weil die Kaufpreise im Verhältnis zur Miete niedriger sind als in München, fällt die Bruttomietrendite meist höher aus. Die aktuellen Werte stehen oben auf dieser Seite

Beste Stadtteile für Investitionen

In Gostenhof, St. Johannis und im Bezirk Uhlandstraße (Gärten hinter der Veste) ist der Anteil an Altbauwohnungen deutlich höher als im Stadtdurchschnitt. In Erlenstegen gibt es viele Ein- und Zweifamilienhäuser.

  • Gostenhof: Frühere Vorstadt, 1825 eingemeindet; etwa die Hälfte der Wohnungen steht in Gebäuden, die vor 1949 gebaut wurden, fast alle in Mehrfamilienhäusern
  • St. Johannis: Stadtteil mit den Hesperidengärten; der Altbauanteil liegt über dem Stadtdurchschnitt
  • Maxfeld: Innenstadtnahes Viertel nördlich der Altstadt, ab etwa 1865 bebaut; fast alle Wohnungen liegen in Mehrfamilienhäusern
  • Gärten hinter der Veste: Stadtteil auf früheren Barock- und Obstgärten; im statistischen Bezirk Uhlandstraße liegt der Altbauanteil deutlich über dem Stadtdurchschnitt
  • Erlenstegen: Stadtteil, 1899 eingemeindet; rund 40 % der Wohnungen liegen in Ein- und Zweifamilienhäusern, doppelt so viele wie im Stadtdurchschnitt

Investitionsprozess

Nehmen Sie sich Zeit, die Unterlagen gründlich zu prüfen.

  1. Schritt 1: Die Stadtteile und ihre Mieterschaft vergleichen; das Angebot reicht von kleinen Wohnungen für Studierende bis zu Familienhäusern am Stadtrand
  2. Schritt 2: Finanzierungsangebote mehrerer Banken einholen, auch von regionalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken
  3. Schritt 3: Einen Makler mit Ortskenntnis beauftragen, der Objekte in verschiedenen Stadtteilen vergleichen kann
  4. Schritt 4: Grundbuch, Energieausweis, Hausgeld und Instandhaltungsrücklage prüfen
  5. Schritt 5: Kaufnebenkosten einplanen: 3,5 % Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch zusammen etwa 1 bis 1,5 % des Kaufpreises und gegebenenfalls die Maklerprovision.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Nürnberg?

Nürnberg liegt in Bayern, das mit 3,5 % Deutschlands niedrigste Grunderwerbsteuer hat. In Nordrhein-Westfalen sind es 6,5 %, in Berlin und Hessen je 6,0 %. Bei einer Immobilie für 300.000 Euro sparen Sie gegenüber einem Kauf in Nordrhein-Westfalen 9.000 Euro.

Wie vergleicht sich Nürnberg mit München für Immobilieninvestitionen?

Nürnberg hat deutlich niedrigere Kaufpreise pro Quadratmeter und meist eine höhere Bruttomietrendite als München, bei gleicher Grunderwerbsteuer von 3,5 %. Mit dem gleichen Kapital können Sie in Nürnberg mehr Wohnfläche oder mehrere Wohnungen kaufen.

Ist Nürnbergs Wirtschaft diversifiziert genug, um Immobilieninvestitionen zu stützen?

Ja. Nürnbergs Wirtschaft verteilt sich auf Industrie, Digitalwirtschaft und IT, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Handel, Messe und junge Start-ups. Zu den Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten in der Stadt gehören Siemens, DATEV und NIQ. Dazu kommen Hochschulen wie die Friedrich-Alexander-Universität mit ihrem Nürnberger Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Diese Mischung macht die Mietnachfrage weniger abhängig von einer einzelnen Branche.

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