Hauptstadt: Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist ein nordöstliches Bundesland, bekannt für seine Ostseeküste und Tourismus.

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Grunderwerbsteuer
6,0%
€18.000 bei €300.000
Angebotspreis/m² (Median)
€4.120
Kaltmiete/m² (Median)
€8,50
Bruttomietrendite (Median)
2,5%
Platz 16 von 16 Ländern

Angebotspreise und -mieten aus Online-Inseraten für Wohnungen, Stand 4. November 2026. Keine notariellen Kaufpreise.

Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands hat knapp 1,6 Millionen Einwohner. Der Tourismus an der Ostsee prägt einen Teil des Immobilienmarkts: 2025 zählte das Statistische Amt gut 33 Millionen Übernachtungen. Die Grunderwerbsteuer beträgt 6,0 %. Für Anleger gibt es zwei Märkte: Ferienwohnungen an der Küste und Mietwohnungen in Städten wie Rostock und Schwerin.

Immobilienmarkt

Der Markt teilt sich in die Küste, wo die Ferienvermietung die Nachfrage bestimmt, und das Binnenland mit klassischen Mietwohnungen. Zur Küste gehören die Inseln Rügen und Usedom und Ostseebäder wie Kühlungsborn. Im Land sterben deutlich mehr Menschen, als geboren werden: 2025 standen 8.386 Geburten 23.908 Sterbefällen gegenüber, und der Zuzug glich das nur zum Teil aus. Auch Rostock und Schwerin verloren 2025 leicht an Einwohnern.

  • Ferienimmobilien auf Rügen, Usedom und in Ostseebädern wie Kühlungsborn sind auf die Sommersaison ausgerichtet
  • Rostock ist mit rund 205.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und hat eine Universität und einen Seehafen

Grunderwerbsteuer

Mecklenburg-Vorpommern erhebt seit dem 1. Juli 2019 eine Grunderwerbsteuer von 6,0 %, davor waren es 5 %. Der Satz liegt über dem Durchschnitt der Länder, nur vier Länder verlangen mit 6,5 % mehr. Bei einem Kaufpreis von 150.000 Euro sind das 9.000 Euro. Weil die Steuer am Kaufpreis bemessen wird, kann ein günstigeres Objekt trotz des höheren Satzes weniger Steuer kosten als ein teureres in einem Land mit niedrigerem Satz. Vergleichen Sie deshalb die gesamten Erwerbskosten.

Investmentstädte

Küstenorte und Städte passen zu unterschiedlichen Strategien: Ferienvermietung mit saisonalen Einnahmen oder Dauervermietung.

  • Rostock: Größte Stadt des Landes mit Universität, Seehafen und dem Ostseebad Warnemünde als Stadtteil
  • Schwerin: Landeshauptstadt am Schweriner See mit dem Schloss auf einer Insel
  • Rügen und Usedom: Ferienziele an der Ostsee mit stark saisonaler Nachfrage
  • Greifswald und Stralsund: Hansestädte, Greifswald mit Universität, Stralsund mit Hochschule

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Grunderwerbsteuer beträgt 6,0 % des Kaufpreises und gilt seit dem 1. Juli 2019. Sie liegt über dem Durchschnitt der Länder. Nur Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein verlangen mit 6,5 % mehr.

Ist Ferienvermietung eine gute Strategie in Mecklenburg-Vorpommern?

An der Ostseeküste kann sie sich lohnen: 2025 zählte das Land gut 33 Millionen Übernachtungen. Die meisten Gäste kommen im Sommer, auf Inseln wie Rügen und Usedom ebenso wie in den Ostseebädern. Rechnen Sie mit starken saisonalen Schwankungen und prüfen Sie die örtlichen Regeln für Ferienwohnungen, bevor Sie kaufen.

Welche Risiken birgt eine Investition in Mecklenburg-Vorpommern?

Im Land sterben deutlich mehr Menschen, als geboren werden, und der Zuzug gleicht das nur zum Teil aus. Ferienimmobilien an der Küste hängen von der Saison ab. Prüfen Sie deshalb für jeden Ort die Bevölkerungsentwicklung und den Leerstand, auch in den Städten.

Städte mit der höchsten Rendite in Mecklenburg-Vorpommern

Bruttomietrendite der Städte mit mindestens 30 Kaufangeboten.

  1. 01Schwerin€2.627/m²4,6%
  2. 02Greifswald€3.188/m²4,6%
  3. 03Stralsund€2.643/m²4,2%
  4. 04Neubrandenburg€1.838/m²3,9%
  5. 05Rostock€3.908/m²3,4%
Mietrendite-Ranking Mecklenburg-Vorpommern: Städte im Vergleich

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